Was wir bis dahin gelernt haben (Teil 5)

Unsere letzte Ausbildungsrunde zum*r New Work Professional ist vor ein paar Wochen mit Modul 5 zu Ende gegangen und wir haben die Teilnehmer*innen dazu befragt, wie sie ihre »zeitenreise« beruflich und persönlich vorangebracht hat. Wir sind sehr happy, dass wir diese tollen Menschen in den vergangenen Monaten begleiten durften und freuen uns über das wunderbare Feedback. Hier kommt eine kleine Zusammenfassung der Rückmeldungen, die wir bekommen haben:

 

Ralph Gloor

„Ich war auf der Suche nach Lösungen und Wegen zur Umsetzung. Ich erwartete Toolsets und Antworten auf das «Wie» – wie es gemacht werden kann. Was ich gelernt habe ist aber etwas anderes: Der Weg ist das Ziel, der Weg vom X zu Y ist ein Weg, der mehr mit einem selber zu tun hat wie mit allen anderen. Deshalb habe ich in der Ausbildung auch sehr viel über mich gelernt und dass Geduld haben nichts anderes ist wie Vertrauen. Vertrauen in sich, in die Situation, in alle Beteiligten und das man immer so handeln muss, das neue Möglichkeiten entstehen können und nicht weniger. Ich bin achtsamer und vertrauensvoller geworden. Ein besserer Zuhörer. Mit den vielen Erfahrungen aus der Ausbildung konnte ich mein Arbeiten wirkungsvoller gestalten und meine Systeme begleiten. Dabei konnte ich wirkungsvolle Impulse setzen und der Organisation helfen, selber neugierig zu sein. Die Ausbildung hat mir Raum für Entwicklung gegeben! Sie ist eine wirkliche Zeitenreise, die viele Fragen beantworten kann –  aber auch viele neue Fragen aufwirft. Es gibt die Erkenntnis, dass es keine einfachen Antworten dazu gibt, außer die, neugierig zu sein, auszuprobieren und natürlich mutig zu sein, im Wissen, dass man nicht alleine ist.“

Tina Wehrmann

In der Ausbildung konnte ich mein vorhandenes New Work-Wissen weiter vertiefen. Neben dem Austausch mit ‘Mitstreitern’ war es die Erkenntnis, schon immer ein Enfants Terribles in der Arbeitswelt gewesen zu sein, sehr wichtig. Was ich gelernt habe? Steter Tropfen höhlt den Stein – einfach immer weiter flippen.

 

 

Tim Jeanrond

„Ich wollte mit der Ausbildung mein New Work-Wissen vertiefen und wollte wissen, was Systemisches, Achtsames und Agiles bedeutet. Ich wollte Methoden und Tools sammeln, mit denen ich gutes neues Arbeiten erlebbar machen kann. Und ich wollte eine Antwort auf die Frage finden, was in mir steckt und gelebt werden will. Ich habe gelernt, dass jeder einzelne Mensch mit seinen Fähigkeiten, Ressourcen und Potentialen das Zentrum jedes Wandels ist und dass es die entsprechende Haltung, Mut, Vertrauen und Liebe braucht, um einen solchen Wandel zu begleiten. Die »zeitenreise« war inspirierend, offen und magisch – ich habe jetzt wieder Herzklopfen, wenn ich an bestimmten Themen arbeite. Ich kann beruflich neue Wege gehen und mein Enfant Terrible-Sein ausleben. Ich habe Menschen und Themen kennenlernen dürfen, die mein Herz berührt haben. Dadurch hat die Ausbildung maßgeblich dazu beigetragen, mich selbst wiederzufinden. Ich werde mir eine neue berufliche Spielwiese suchen und mein erworbenes Wissen, all die Inspiration nutzen und die darin enthaltene Hoffnung und Liebe in meinem Umfeld mit vielen (jungen) Menschen teilen. Ich möchte weiter viel lernen, über die Zukunft, das Arbeiten, das Leben und mich selbst. Und ich möchte herausfinden, welchen Beitrag New Work im Bereich des ehrenamtlichen Engagements leisten kann. Über diese Ausbildung musst du nicht viel wissen – du musst sie erleben!“

Tim Bakx

„Ich bin mit der folgenden Fragestellung in die Ausbildung gestartet: Wie kann ich selbst zielgerichteter, produktiver, effizienter in der immer digitaler werdenden Welt wirken, wie kann ich dies in Teams tun und wie kann ich Teams dazu anleiten und führen? Es gab nicht den einen, alles überstrahlenden Moment, aber die Transaktionsanalyse barg ein nachhaltiges Aha-Erlebnis. Ich habe aus der Ausbildung mitgenommen, aufmerksamer zu sein und methodenbasierter zu arbeiten. Zudem habe ich viel mehr über das Menschsein und das Zwischenmenschliche gelernt, als ich erwartet hatte. Wenn man möchte und sich darauf einlässt, wird eine Portion Eigenerfahrung abfallen, die zu Beginn unerwartet war.“

Agathe Osika

„Ich bin mit ganz viel Neugier auf all die Themen rund ums „GUTE Neue Arbeiten“ in die Ausbildung gegangen. Neue Menschen und neues Wissen kennen zu lernen. Ich wollte neue Methoden und Wissen erlernen, neue Menschen kennen lernen. Und ich hatte die konkrete Frage: Wie kann ich meinen Arbeitsalltag so gestalten, dass das Arbeiten eine Leichtigkeit sein kann, eine Lust und weniger Last, und wie ich auch meine Kollegen und Chefs dazu befähigen kann, mit mehr „Leichtigkeit“ zu arbeiten. In der Ausbildung gab es so viele  wichtige und relevante Aspekte, aber vor allem die ganz kleinen Momente der Erkenntnisse waren es, die am Ende so viel Klarheit brachten. Ich habe gelernt, dass die Dinge ihre Zeit brauchen, dass Changeprozesse ihre Zeit brauchen und man geduldig sein muss. Und dass jeder noch so kleine Schritt, jede kleine Veränderung, das System, in dem man ist, zum Rollen bringt und entsprechend jeder Einzelne Einfluss auf seine eigene Arbeitssituation und Arbeitsumfeld hat. Nach der »zeitenreise« reflektiere ich meine Arbeit und mich selbst in meinem Arbeitskontext viel stärker. Ich versuche mich unabhängig zu machen von den Strukturen, die mir nicht gut tun und versuche die Dinge im Kleinen, zumindest für mich zu ändern, auch wenn das Unternehmen nicht gleich mitgeht. Ich versuche weniger für die Dinge zu kämpfen und darüber zu reden, sondern versuche, mehr zu handeln und zu sein. Die Ausbildung hat mich darin bestätigt, dass im Arbeitsalltag die eigene „Inner Work“ und auch die Kommunikation untereinander ein ganz wesentlicher Aspekt von „GUTER Zusammenarbeit“ ist. Die Ausbildung hat mich darin bestärkt, noch mehr „Good Enfant Terrible“ zu leben. Sie hat mir gezeigt, dass es da draußen so viele Menschen gibt, die denken wie ich, schon längst so arbeiten, wie ich es mir gerade noch wünsche und erhoffe, und sie hat mir Mut gemacht, das Alte loszulassen und mich auf den Weg zu begeben, um ein besser zu mir passendes Arbeitsumfeld zu finden und zu kreieren! Ich will langfristig Menschen dazu inspirieren umzudenken und anders zu arbeiten, um leichter zu arbeiten. Wer nicht nur an den reinen Methoden interessiert ist, sondern mit Leib und Seele, Herz und Humor in das Thema New Work einsteigen will und dabei auch noch Spaß haben möchte, ist hier genau richtig! Die Vielfalt der Referenten, das direkte Umsetzen der Theorie in Praxisübungen, der Mix aus Input, spielerischer Annäherung an die Themen und Überraschungen macht die Ausbildung zu einer inspirierenden Reise. Nicht nur durch die Welt von “guter neuer Arbeit”, sondern auch eine Reise zu dir selbst!“

Eliska Mastrakova

°Es gab viele Momente der Erleuchtung, aber das dritte Modul war sehr emotional, erhellend und voll mit Aha-Erlebnissen. Das Bedeutsamste in der Ausbildung für mich war aber die Erkenntnis der Wichtigkeit von Haltung und (Selbst)reflexion. Ich bin achtsamer geworden, vor allem mich selbst betreffend – nicht auf eine egoistische Art und Weise – sondern reflektierter, aber auch achtsamer, was mein Umfeld angeht. Und ich bin selbstbewusster geworden und es hat mich überrascht, wie viel sich durch die Ausbildung in meinem privaten Leben geändert hat. Man kann wohl sagen, dass sie mich auf die richtige Spur im Leben gebracht hat. Jede*r, der/die in seinem Beruf erfüllt und glücklich sein möchte, ist in dieser Ausbildung richtig.“


Du hast Lust bekommen, dich auch auf deine »zeitenreise« zu begeben? Dann erfahre hier alles zum Start der neuen Ausbildungsrunde zum*r New Work Professional im Februar 2020.

christiane

Hallo! Ich bin Christiane und unterstütze Les Enfants Terribles mit frischen Texten, Ideen und Konzepten für analoge und digitale Präsenzen. Ich lebe in Berlin und Brandenburg, liebe Brecht, Borchert und zamonische Dichter. Meine Hashtags: #DigitalMarketing #SocialMedia #EmployerBranding #Workshops.