♡ Über Liebe und Arbeit, über Enfants Terribles und übers Danke sagen …

Der Valentinstag ist ein Festtag zur Feier der romantischen Liebe, sagt Wikipedia. Man bringt die Liebe füreinander zum Ausdruck. Abgesehen vom Blumenverschenkkommerzwahn eine schöne Idee. Eine Gelegenheit, einen Moment auf das Thema „Liebe“ und auf dieses „Füreinander“ zu schauen. Und weil wir hier bei Les Enfants Terribles sind, natürlich vor allem auf die Liebe zur Arbeit und zur Zusammenarbeit.

Und wo Liebe ist, da ist auch Dankbarkeit. Dieser Valentinstag ist also auch ein guter Moment dafür. 

Les Enfants Terribles gibt es jetzt drei Jahre. In dieser gar nicht so langen Zeit haben wir ganz schön was geschafft: Wir sind über 125 Community-Mitglieder, die sich gegenseitig austauschen, miteinander arbeiten und sich alle immer weiter vernetzen. Wir haben großartige Unterstützer, die helfen, die Dinge ständig zu hinterfragen, Neues zu entwickeln und vor allem umzusetzen. Wir haben die unterschiedlichsten Events, Vorträge und Workshops zu gutem neuem Arbeiten und zum Enfant Terrible sein gehalten, die Menschen tollerweise inspiriert und ermutigt haben. Wir haben wunderbare Auszeiten veranstaltet, von denen die Menschen beseelt nach Hause gefahren sind und dort ihre Firma und ihr Leben umgekrempelt haben. Und wir machen Projekte, in denen wir merken, dass sich die Menschen über unsere Begleitung, unseren Input, aber vor allem über unsere Haltung und unsere eigene Freude am Arbeiten freuen. Und dann haben wir dieses wunderbare mittwochs.online gestartet, das uns super viel Spaß macht und so tolle Resonanz erhält.

Also.
An alle, die Les Enfants Terribles bis dahin begleitet und gestaltet haben, die mitmachen, uns inspirieren, uns Mut geben und helfen, dran zu bleiben und uns selbst immer weiter zu entwickeln., für so viel Unterstützung, Freundschaften – und Liebe: DAAANKE!!! 

Und nochmal also.
Weitermachen.

Jetzt – nach diesen drei Jahren – sind wir nämlich in einem ganz schön schönen Umbruch. So gefühlt wird ziemlich alles anders: wir haben beschlossen, dass wir mit unserem Thema gutes neues Arbeiten und dabei ein gutes Enfant Terrible sein, noch mehr in die Welt hinaus wollen, müssen. JETZT, in diesen Zeiten von Digitalisierung und Veränderung, in diesem ganzen Trubel von New Work mit all den unterschiedlichen Ausprägungen und Auswüchsen, ist ein wichtiger Moment, die Arbeit GUT zu gestalten. Nicht „nur“ innovativer und kreativer – und am Ende doch wieder effizienter.

Um das noch besser unterstützen zu können, arbeiten wir gerade an einer neuen Struktur von Les Enfants Terribles, an neuen Möglichkeiten der Mitglied- und Partnerschaft, an einer Art Manifest, das sich durch die Community-Mitglieder selbst erstellen soll und zu dessen Gedanken des “guten neuen Arbeitens” man sich dann öffentlich bekennen kann. Wir sprechen mit verschiedenen Menschen darüber, wie wir als Initiative noch mehr nach außen hin bewirken können. Wir haben für die Schule eine Ausbildung für gutes neues Arbeiten entwickelt, die im September starten wird. Und für all das werden wir ein komplett neues Corporate Design und eine neue Webseite bekommen, ein „Refresh“ wie es in der Präsentation des Designers steht. Und auf all das freuen wir uns schon wie doof. (Wir melden uns dazu, wenn’s soweit ist.)

Ich werde oft gefragt, wieso ich Les Enfants Terribles gegründet habe und was mich antreibt. Es geht darum, einen Beitrag zu leisten – in dieser viel zu schnellen und unübersichtlichen Welt, in der wir alle so gerne mehr gemeinschaftlich und vor allem freundlicher zusammenarbeiten würden. Aber meist nicht so genau wissen, wie das genau gehen könnte. Oder in Systemen unterwegs sind, die das nicht wirklich mögen. Oder weil uns der Mut oder das Zutrauen fehlt.

Es geht darum, die Veränderungen im eigenen, persönlichen Wirkkreis zu gestalten. Manchmal geht es um die kleinen Dinge, wie morgens die KollegInnen auf dem Gang mal wieder anzulächeln oder nicht stundenlang gelangweilt und genervt im Meeting zu sitzen, sondern nach ein paar Minuten freundlich nachzufragen, ob das denn alles so Sinn macht und wie wir die wertvolle Zeit, die wir miteinander haben, vielleicht auch besser nutzen und gestalten könnten. Es können aber auch gerne große Projekte und Initiativen sein, die die Welt verändern. Das ist auch gut. Hauptsache, es wird etwas gemacht.

Das Allerschönste an Les Enfants Terribles aber ist, dass man ein Enfant Terrible sein darf. Ein gutes natürlich! Das ist eine wunderbare Befreiung. Endlich nicht mehr zu denken, man sei falsch im System, hätte ganz alleine auf dieser Welt merkwürdige Vorstellungen, wie es denn eigentlich und in viel netter bei der Arbeit gehen könnte. Es gibt noch andere Zweifler! Und so viele Menschen, die diese Gedanken einer für uns allen besseren Arbeitswelt auch richtig finden.

Und es gibt da draussen aber auch viele Menschen, die sich was trauen, die ihr Wissen, ihre Energie und auch ihren Mut gerne weitergeben. Für dieses Valentine’s Special haben wir Interviews mit ein paar von ihnen geführt, die etwas Neues gestartet haben – und zwar aus Liebe. Die finden sich in den Artikeln, die mit einem gekennzeichnet sind.

Hier ein wunderbares Zitat dazu:
»Überlasse dich sanft dem, was du wirklich liebst, mit seinem seltsamen Sog. Es wird dich nicht vom Weg abbringen.« Rumi

Wir haben ein Ritual bei Les Enfants Terribles, das wir bei unseren Events, den Auszeiten oder auch sonst in Workshops verwenden. Und zwar eine Dankeschön-Karte. Hört sich furchtbar esoterisch an; ist es auch. Ein schönes kleines Medium, das man an jemanden weitergeben kann, dem man schon immer mal Danke! sagen wollte. Hier ist der Link zum Download dafür. Einfach ausdrucken und wild verteilen.

Also.
Happy Valentine’s!
Umarmt heute noch jemanden!

Comments (2)

  1. Avatar
    literature

    Nice post. I was checking constantly this blog and I am impressed!
    Very useful info particularly the last part 🙂 I care for such info
    much. Thank you and best of luck.

Comments are closed.