Mindshine – persönlich wachsen mit App

Mindshine ist eine App zum “Personal Training für deinen Geist”. Wir haben ein Interview mit Stephan Hauner, dem Gründer, geführt – über Achtsamkeit, Potenzialentfaltung und kleine Routinen. Wer die App ausprobieren möchte, findet am Ende des Artikels einen Zugangscode dafür.


Stephan, wie funktioniert Eure App und was passiert genau, wenn ich sie benutze? Und wer nutzt Eure App?

Ich empfehle Mindshine jedem, der bereit ist, sein volles Potenzial zu entfalten. Ein Blick auf unsere Nutzerbasis sagt mir übrigens, dass bei Frauen diese Bereitschaft tendenziell stärker ausgeprägt ist:)

Mindshine funktioniert nach dem Prinzip “viele kleine Schritte machen einen großen Unterschied”. Es erwarten dich kurze 10-minütige, audio-geführte Trainings-Einheiten, die dich aus deiner Komfortzone herausholen und dein persönliches Wachstum fördern.

Je nachdem was deine Ziele sind (z.b. mehr Fokus haben, Selbstvertrauen stärken, besser mit Stress umgehen, oder mehr Leichtigkeit im Leben), empfehlen wir dir dann einen personalisierten Trainingsplan mit täglichen Einheiten, die leicht in deinen Alltag zu integrieren sind.

Mindshine ist ein ganzheitliches Trainingsprogramm. Neben unseren langjährigen Erfahrungen aus dem Coaching, haben wir auch Einflüsse aus dem Leistungssport und spirituellen Strömungen einfliessen lassen. Das bedeutet, du trainierst mit vielen unterschiedlichen bewährten Methoden von geführter Selbstreflexion über kognitivem Reframing, hinzu Atem- und Visualisierungsübungen.

Die Grundidee ist ganz einfach: der Weg zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben beginnt in deinem Kopf. Wir helfen dir konstruktive Denkmuster zu errichten, kraftvolle Routinen zu etablieren und bewährte Tools anzuwenden.

 


Was ist Deine Vision? Wie bist du auf die Idee gekommen? Und wie hat sich das Projekt entwickelt? 

Die Vision von Mindshine ist, Menschen dabei zu helfen, Ihr wahres Potenzial zu entfalten und so erfolgreicher und erfüllter durch das Leben zu navigieren. In einer hoffentlich nicht allzu fernen Zukunft, haben mentales Training und geistige Gesundheit den gleichen Stellenwert wie körperliche Gesundheit und sind fest in unser Schulsystem, Gesundheitswesen und die Art wie wir Arbeiten integriert.

Die ersten Gedanken kamen mir während meiner Zeit beim Fitness-Startup Freeletics. Die Vision dort war, Menschen zu helfen, Ihre beste Version zu werden. Um dieser Vision gerecht zu werden haben, wir uns damals neben dem Physischen auch viel mit der mentalen Seite beschäftigt. Ich habe unzählige Bücher gelesen und war bei inspirierenden Coachings – nur: die Inspiration hielt immer nur so lange bis ich wieder vom Alltag und einer Flut an eMails und Meetings eingeholt wurde. Über einen Freund lernte ich dann Joachim kennen, der seit knapp 15 Jahren erfolgreich als Führungskräfte-Coach unterwegs ist und genau mit diesen Themen tagtäglich in der zwischenmenschlichen Interaktion arbeitet. Also haben wir die Köpfe zusammengesteckt und die ersten Ideen entwickelt wie wir diesen Graben von Inspiration zu Anwendung überbrücken können. Kurze Zeit darauf stießen dann unsere Mitgründer David (kreativer Kopf) und De Long (Agile Coach & Software-Entwickler) dazu und knapp 10 Monate später war Mindshine im App Store – mit mehr als 100 verschiedenen Übungen und 7,5 Stunden Audioanleitungen in Deutsch und Englisch.

 

Und was hast Du selbst für Dich daraus gelernt?

Puh, ich lerne jeden Tag so Vieles, das würde hier den Rahmen sprengen. Mein wichtigstes Learning war aber, meine Angst vor Zurückweisung abzulegen und früh im Prozess Feedback einzuholen. Nur so konnten wir in so kurzer Zeit von Konzept zu Launch eine App entwickeln, die bis jetzt wirklich super ankommt.

 

Ehrlich gesagt war mein erster Gedanke “Hm. Ob das so wirklich funktioniert? Braucht man für Persönlichkeitsentwicklung nicht vielleicht ein “Gegenüber”, einen Coach oder Therapeut*in? Kann das mit einer App gehen? Beziehungsweise: was kann mit einer App gehen?” …

Berechtigte Frage:) Es ist nicht unser Anspruch, einen persönlichen Coach ersetzen zu wollen. Das maßen wir uns nicht an. Manche Dinge kann man nur in einem persönlichen Gespräch erarbeiten. Das Problem ist nur, dass persönliches Coaching verhältnismäßig teuer, zeitlich relativ unflexibel ist und es trotzdem schwer ist, das gelernte dauerhaft anzuwenden. Wir möchten mit Mindshine so nah es geht an den Effekt eines echten Coachings herankommen, bei maximaler Flexibilität (zu jeder Zeit an jedem Ort) und zum wöchentlichen Preis einer Tasse Kaffee.

Viele Übungen und Methoden, die im Coaching Anwendung finden, lassen sich sehr gut digital abbilden wie bspw. eine Selbstreflexion, die durch ein Audio angeleitet wird oder eine geführte Meditation oder eine Übung wie man seinen Tag rückwärts plant, damit man zur gewünschten Uhrzeit in den Feierabend geht.

Bei Mindshine ist dein “Gegenüber” ein empathischer, motivierender Audio-Coach, der proaktiv auf potenzielle Hürden und Ängste eingeht. Am Ende des Tages verhält es sich wie mit dem Fitness-Training. Wir erstellen einen auf dich zugeschnittenen Trainingsplan und leiten dich an, motivieren und inspirieren dich. Wenn du regelmäßig trainierst wirst du tolle Erfolge haben, wenn nicht, dann leider nicht.

 

Wie ist die Resonanz auf Eure App oder das Feedback? Was sagen die Nutzer*innen darüber?

Bis jetzt sind wir wirklich total überwältigt. Wir wollten die App erstmal ganz leise auf den Markt bringen und beobachten wie sie angenommen wird. Schon nach kürzester Zeit wurden wir von Apple eingeladen, unsere App vorzustellen und sind seitdem prominent in den Appstores auf der ganzen Welt vertreten. Wöchentlich erreichen uns ganz tolle eMails von Nutzern, die uns ihre Geschichte erzählen und Mindshine in ihre täglichen Routinen eingebunden haben. Das macht schon stolz.

Innerhalb der App, können Nutzer jede Übung bewerten von “bringt mir gar nichts” bis “wow, hilft mir richtig weiter”. Die meisten Übungen kommen super positiv an und die wenigen, die es eher nicht sind, werden von uns umgebaut oder ausgetauscht. Auch für die App selbst gilt der Anspruch, jeden Tag ein kleines bisschen besser zu werden als am Tag zuvor.  

 

Was glaubst Du, ist die Zukunft des Lernens und des sich persönlich Veränderns? Welche Inhalte werden wir lernen, welche Tools oder Methoden werden wir nutzen?

Ich bin überzeugt davon, dass das Thema “persönliches Wachstum” angetrieben von digitalen Tools auch in der breiten Masse in den nächsten Jahren ein großer Trend sein wird.

Vor knapp 5 Jahren ging der Hype um digitale Fitness-Apps los. Kurze Zeit später begann die Achtsamkeits- und Self-Care-Welle rund um Meditations-Apps wie Headspace und Calm. Und wir glauben, dass sich diese Welle weiterentwickeln wird, weg von “mehr Balance” hin zu “mehr Ich”.

Für alle diese Themen gab oder gibt es schon gute analoge Lösungen (wie Fitness-Studios, Bücher oder Coachings). Damit aber ein Trend entsteht, braucht es Services, die die Hürden zur Nutzung massiv verringern (z.B. Kosten, zeitlicher Aufwand, Suche nach geeigneter Lösung etc.) und maximale Flexibilität für den Nutzer erlauben.

Ich denke in Zukunft werden wir viel mehr dieser digitalen Tools nutzen wie Podcasts oder auch Training-Apps wie Mindshine, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Aber auch persönliche Coachings werden durch die gestiegene Aufmerksamkeit weiter zunehmen.

Auf Inhaltsebene macht es Sinn, wichtige Meta-Skills und Denkweisen zu fördern, die uns helfen in einer sich ständig verändernden Welt durchzustarten.

Das sind unserer Meinung nach 5 Dimensionen:

* Mentale Flexibilität & Offenheit
* Positive Intelligenz
* Persönliche Effektivität
* Selbstfindung & -Reflektivität
* Positives Selbstbild

Wir sind überzeugt davon, dass, wenn du dich entlang dieser 5 Dimensionen ständig weiterentwickelst, du über das geistige Rüstzeug verfügst um selbstbestimmt durchzustarten – egal wie dynamisch dein Umfeld sich verändert.

 

Vor welchen Herausforderungen stehen wir, wenn wir Arbeit in Zukunft gut oder besser gestalten wollen? Was ist für Dich “New Work”?

Für mich ist New Work eine “Vermenschlichung des Arbeitens”. Wenn wir beginnen unsere Kollegen wie “Mitmenschen” und nicht wie “Mitarbeiter” zu behandeln, wäre das schon einmal ein Riesen-Fortschritt. Ich spreche hier aber nicht von abgefahrenen, neuartigen Kollaborationsmodellen, sondern von den absoluten Basics zwischenmenschlicher Interaktion: Offenheit, Wertschätzung, Selbstbestimmung, gemeinsame Ziele und emotionale Bindungen vs. transaktionale Verhältnisse.

Mir persönlich ist die ganze New Work Diskussion zu system-lastig. Arbeiten wir agil? Wie macht man OKRs? Wer kennt einen guten Scrum Master oder Agile Coach? Home-Office ja oder nein? Was ist eigentlich Holacracy?

Meiner Meinung nach müssten wir viel mehr darüber reden, welches Mindset und welche Fähigkeiten die Menschen innerhalb dieses Systems brauchen und wie wir es ihnen vermitteln können. Ich sehe beispielsweise die Individuen hier mehr in der Pflicht als die Unternehmen. Erst wenn wir als Menschen einen radikale Verantwortung für unser eigenes Wohlbefinden, Entwicklung, Glück und Erfolg übernehmen, und diese Verantwortung nicht auf die Unternehmen abwälzen, sondern proaktiv einfordern, können die Systeme gut funktionieren. Ein Veränderungsprozess des Systems ist meiner Meinung nach nur dann erfolgreich, wenn er von innen heraus kommt. Ist aber nur meine Meinung:)

 

Was ist denn für Dich ein erfülltes und glückliches Leben?

Die Frage aller Fragen:)

Erfüllung bedeutet für mich, dass mir mein Job Sinn gibt, ich mich ständig weiterentwickle und mit Gleichgesinnten an einer großen Vision arbeiten kann, mit der ich mich total identifiziere. Im Privaten erfüllt es mich, Zeit mit Menschen zu verbringen, die mir gut Tun, für sie da zu sein und ihnen wiederum zu helfen, erfüllt zu sein.

 

Wie gehst Du selbst für Dich mit dem Thema “Persönliche Entwicklung” um?

Für mich war “persönliche Entwicklung” eigentlich schon immer wichtig. Ich habe viel gelesen, war bei interessanten Coachings, usw. Mein Problem war aber immer, das Gelernte auch nachhaltig anzuwenden. So richtig „Klick“ hat es für mich dann vor ca. 3 Jahren gemacht, als ich mich intensiv mit dem Thema “Habits” auseinandergesetzt habe. Der Trick für mich waren kurze Routinen, die ich einfach in meinen Alltag einbinden kann. So habe ich es für mich geschafft, von der Intention und Motivation auch ins tägliche Tun zu kommen.  

Ich starte mit einer Morgenroutine in den Tag. Darin plane und visualisiere ich meine Erfolge, mache eine Dankbarkeitsübung und schreibe auf, auf was ich mich freue. Auf dem Weg zur Arbeit höre ich meistens einen Podcast zu einem meiner Fokusthemen. Während des Tages versuche ich dann eine Meditation oder Atemübung einzubauen – meistens wenn ich eine mentale Blockade habe oder mich gerade nicht so konzentrieren kann. Bevor ich nach Hause gehe, schreibe ich noch auf, was ich erreicht habe, was Positives passiert ist und was ich morgen erreichen will. Das hilft mir, schneller abzuschalten und abends den Kopf für andere Dinge frei zubekommen. Im Bett lese ich dann noch ein Paar Seiten in einem Buch.

Das ist sozusagen meine Basis. Bis auf den Podcast und das Buch findet das mittlerweile in der Mindshine App statt:)

 

Sag mal, muss man eigentlich ein Enfant Terrible sein, um Unternehmer*in zu sein?

Hehe, das weiss ich nicht. Ich denke, jeder, der ein bisschen Vision, Mut und Durchhaltevermögen mitbringt, kann unternehmerisch arbeiten.

 

Für alle, die die Mindshine-App jetzt ausprobieren wollen, gibt es einen Rabatt von 20%. Er ist für alle Abos anwendbar. Bitte löst den Gutschein-Code hier auf der Webseite mit dem Code „mittwochs19“ ein. Viel Spaß beim Entdecken!